Besuch in der neuen Feuerwache
Ein spannender Vormittag bei der Feuerwehr Erkrath mit Drehleiter, Technik und einer eindrucksvollen Übung.
Nach 2017 und 2024 ging es erneut zur Feuerwehr, diesmal zur neuen Feuerwache an der Bergischen Allee. Es gab keinen plötzlichen Einsatz, der den Besuch in Frage gestellt hätte; da am selben Tag aber auch Blaulichtmeile war, mussten wir direkt bei Ankunft bei der neuen Feuerwache erstmal auf die Drehleiter – die wurde kurz drauf auf dem Hochdahler Markt erwartet.
Aber von vorne: Nach einem gemütlichen Frühstück ging es mit rund 30 Leuten zur Feuerwehrwache. Wir wurden herzlich begrüßt und durften, wie schon erwähnt, bei bestem Wetter die Drehleiter sofort in Beschlag nehmen.
Dabei ging es auf ca. 16 m und auf besonderen Wunsch auch auf 30 m Höhe – ein herrlicher Ausblick bis nach Düsseldorf war der Lohn.
Die Kollegen der Wache hatten noch so einiges für uns vorbereitet. Wir erkundeten die gesamte Wache, die im Vergleich zur alten technisch ein guter Sprung nach vorne ist.
Während die Schlauchwaschmaschine in der alten Wache eher an ein langes Spülbecken erinnerte, sahen wir in der neuen Wache eine hypermoderne Schlauchwasch-, -prüf- und -aufrollanlage hinter Schutzglas.
Bei der Art und Weise wie gewaschen, geprüft und aufgerollt wird, braucht man Schutzglas!
Auch gab es eine ganze Menge Details: Andere Kommunen haben beispielsweise viele kleine Feuerwachen mit verschiedenen Spezialisierungen. Erkrath hat mit seiner Hauptwache Allroundaufgaben und ist entsprechend für eine Vielzahl von Einsatzlagen vorbereitet.
Überhaupt durften wir weitestgehend alles anschauen, anfassen, ausprobieren.
Wir sahen Notstromaggregate, Wechsellader, Wechselladercontainer, Rettungsboote und durften auch Asterix und Obelix löschen.
Spezielles Highlight war dann, dass wir einer Übung beiwohnen konnten. Im Hinterhof der Wache wurde eine unter einem schweren Container eingeklemmte Person – natürlich ein Dummy – simuliert.
Die Person musste einerseits medizinisch von Sanitätern betreut werden, während gleichzeitig der Container pneumatisch angehoben wurde, damit die Person geborgen werden konnte. Der Übungsleiter war mit dem Ergebnis zufrieden.
Ein ganz herzliches Dankeschön an die Feuerwehrleute der Feuerwehr Erkrath für diesen besonderen Vormittag.
Noch ein Hinweis in eigener Sache: Unsere Kinder sind mittlerweile etwas älter und dem VKM entwachsen und unsere Zeit ist dort allmählich vorbei. Daher freut es uns sehr, dass wir jemanden gefunden haben, der es fortführt. Wer das ist? Selber rausfinden, auf dem nächsten VKM am 21. November!
Stefan Schoop und Stephan Genske
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