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Die Fenster im Paul-Schneider-Haus

Die drei Glasfenster im Paul-Schneider-Haus erzählen von Geburt, Kreuzigung und Auferstehung Jesu. Der Künstler verbindet klare Geometrie mit freien Linien. Die Wirkung ist modern und bleibt doch fest im Glauben verwurzelt.

Alle drei Glasfenster im Paul-Schneider-Haus in einer Ansicht.

Zusammen zeigen die drei Fenster einen Weg: Hoffnung und Neubeginn, das Leiden Jesu und die Kraft der Auferstehung. Jede Farbe hat ihre eigene Bedeutung. Jede Form trägt eine eigene Aussage.

Grünes Fenster – Geburt

Grünes Fenster im Paul-Schneider-Haus. Rundungen und Blattformen deuten neues Leben an.

Grün steht für Hoffnung und neues Leben. Zwölf Rundungen bilden eine schützende Mulde. Blattwerk rahmt die Szene. Einige Linien sind bewusst unruhig und erinnern daran, dass Jesu Weg schon am Anfang nicht leicht war.

Rotes Fenster – Kreuzigung

Rotes Fenster im Paul-Schneider-Haus mit Kreuzform und Dornenstrukturen.

Rot ist die Farbe des Leidens. Das Kreuz steht fast im Zentrum und richtet sich dem Betrachter klar zu. Dornenformen verstärken die Härte der Darstellung. Ein Sonnensymbol erinnert daran, dass Gottes Nähe selbst im Leid bleibt.

Blaues Fenster – Auferstehung

Blaues Fenster im Paul-Schneider-Haus mit Graböffnung und aufsteigenden Linien.

Blau verbindet Himmel und Erde. Die Farbe türmt sich wie eine Kraftwelle. Die Graböffnung liegt im Mittelpunkt. Aufstrebende Linien zeigen den Weg vom Dunkel ins Licht. Das Fenster erzählt vom Kern des Glaubens: Christus lebt.

Reaktionen aus der Gemeinde

Viele Menschen haben sich zu den Fenstern geäußert. Manche finden sie sofort zugänglich. Andere brauchen Zeit, um sich darauf einzulassen. Einige fragen auch, was der Künstler ausdrücken wollte.

Die Fenster wollen nicht alles auf Anhieb erklären. Sie laden zum Hinsehen ein. Strenge Bögen treffen auf freie Linien. Das schafft Spannung.

Linien im rechten Fenster erinnern manche an den Berg Tabor. Das U-förmige Element steht für Grab und Auferstehung. Ein Gemeindeglied sah darin sogar eine „U-Bahn-Haltestelle“.

  • Eine Haltestelle markiert einen Wendepunkt.
  • Man steigt um und sucht einen neuen Weg.
  • Man kommt dem Ziel näher.

Vielleicht ist das Paul-Schneider-Haus so ein Ort. Eine Haltestation. Ein Platz zum Innehalten. Ein Ort, der uns hilft, unseren Weg mit Gott zu finden.

Blick auf alle drei Fenster

Alle drei Glasfenster im Paul-Schneider-Haus in einer Ansicht.

Wenn die Sonne durch die Glasbilder fällt, entstehen neue Formen. In den Linien erkennt man sogar eine Herzform, die Kreuz und Dornenkranz umfasst.

„Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen Sohn gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen.“ (1 Joh 4,9)

Text: Erhard Reiche

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