Hütten bauen – Neues aus dem Partnerkirchenkreis

Die neue Kirche in​ Bosondeni
Erntezeit im Urwald

Safari Kanyenas Projekt im Kongo

Safari Kanyena stammt aus dem Osten des Kongo. 2013 wurde er Entwicklungsmitarbeiter der Vereinten Evangelischen Mission für zwei Kirchen der Equateur-Provinz. Diese Provinz gilt selbst innerhalb des Kongos als rückständig, da es kaum Straßen gibt, Wasser und Strom fast nur in der Provinzhauptstadt Mbandaka. Akademisch ausgebildetes Personal fehlt.

Safari kam 2013 mit seiner Familie in die Equateur-Provinz, lernte Lingala und zeigte den Menschen, wie sie selbst ihre Probleme lösen können. Er sah verfallene Gebäude und fragte: Gibt es hier Lehm, um Steine zu machen? Gibt es Holz, um die Steine zu brennen und ein Dach zu bauen? Beides bejahte man. Warum gibt es hier dann solche Gebäude?

Kirche hält Tropenstürmen stand
2016 machte Safari mit Vertretern verschiedener Orte eine Studienreise und zeigte ihnen, wie 300 km entfernt Menschen unter den gleichen Bedingungen stabile und gute Gebäude errichteten. Vier Monate später hatte eine Gemeinde in der Gegend von Itotela eine kleine Kirche gebaut – aus gebrannten Ziegeln, die den Tropenstürmen standhalten.

Safaris Workshops bewirkten einen großen Entwicklungsschub. 12 Projekte wurden im gesetzten Zeit- und Kostenrahmen durchgeführt. Die nächsten Maßnahmen sind in Planung und es bleibt zu hoffen, dass Safaris Tätigkeit für 2019-21 verlängert wird. Die Anfänge könnten so stabilisiert werden und Petrus Ngodji könnte nach Beendigung seines Studiums die Entwicklungsarbeit fortsetzen.

Im November 2017 berichtete Safari hier in Deutschland von seiner Arbeit. Seine persönliche Ausstrahlung, sein mitreißender Optimismus und seine Energie wurden deutlich; man bekam einen Eindruck von seinem segensreichen Wirken in den Partnerkirchenkreisen.
Die bisherigen Projekte umfassen: Training von 50 als Multiplikatoren wirkenden Landwirten, Studienreise als Anschauungsunterricht, Schulgärten, Besuch Dr. Bosolos in den Gesundheitsstationen zur Festlegung alles Benötigten, Um- bzw. Neubau der Gesundheitsstationen Loonga und Itotela, vier Ziegelpressen, Einfassung einer Quelle, Advocacy (Interessenvertretung) für Pygmäen und ein Stipendium für Petrus Ngodji zum Studium »Entwicklungsarbeit«.

Safari und Bibiane in Lintorf beim Kongo-Ausschuss
Petrus lernt den Umgang mit dem Computer

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