Familienfreizeit – oder warum Wölfe nicht fliegen können

»Mit Abstand« – das beste Gruppenfoto
»Mit Abstand« – das beste Gruppenfoto

Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir am 29. Mai in eine etwas andere Familienfreizeit nach Daun in der Eifel. Zum Abendessen um 19 Uhr waren alle eingetrudelt. Mund- und Nasenschutz waren in den für die Allgemeinheit zugänglichen Räumen Pflicht, was aber für alle kein Problem darstellte. In unserem Gruppenraum und auf dem Außengelände durften wir ohne Mundschutz sein.

Am Samstag fuhren wir nach dem Frühstück zum Adler- und Wolfspark Kasselburg. Dort sahen wir eine imposante Flugschau mit Milanen, Weißkopfseeadlern, Geiern, Eulen und Falken. Unter anderem haben wir gelernt, dass die Vögel gerade in der Mauser sind und deshalb das Fliegen für sie anstrengender als sonst ist.

Etwas weiter im Wald konnten wir dann ein Rudel Wölfe bestaunen, welche auch gerade im Fellwechsel sind. Dort hatten wir dann die Erkenntnis: Wölfe können nicht fliegen, weil sie in der Mauser sind.

Zurück in der Jugendherberge ließen wir den Nachmittag ausklingen und freuten uns auf einen schönen Grillabend mit leckeren Würstchen, Fleisch, Kartoffeln und Salaten.

Sonntag nach dem Frühstück wanderte eine kleine fleißige Gruppe in die Grillhütte. Es ertönte Sägen, Feilen, Schmirgeln und auch ein kleiner Schmerzensschrei, hatte sich einer der fleißigen Handwerker doch in den Finger geschnitten. Wir hatten genug Pflaster dabei, um die kleine Wunde zu verbinden.

Aber was wurde dort so emsig gewerkelt? Dieses Geheimnis wird später geklärt. Denn nach dem Mittagessen wanderte eine Gruppe zum Maar, an dem am Abend vorher ein Erkundungstrupp die Wassertemperatur getestet hatte.

Wir liehen uns vier Tretboote und kaperten den See. Im Anschluss ging es zurück zur Jugendherberge zu Kaffee und Kuchen.

Vor dem Abendessen musste das Geheimnis der Handwerker gelüftet werden. Diese hatten mit viel Geduld und Fleiß Bumerange und Bälle gebaut. Im Feld oberhalb der Jugendherberge probierten wir sie aus.

Den Abschluss dieser wunderschönen Fahrt bildetet am Montag ein Gottesdienst unter freiem Himmel, dem sich spontan noch andere Gäste der Jugendherberge anschlossen.
Nach dem Mittagessen fuhren wir dann wieder nach Hochdahl zurück.

Ich möchte allen, die diese Fahrt möglich gemacht haben, danken. Es war nach dieser Zeit so toll wieder Gemeinschaft zu erfahren. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr.

✏ Constanze Kleinken

p.s. Nächstes Jahr fahren wir über die Pfingsttage in die Jugendherberge nach Wiehl.