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Evangelisch Online -

Der Newsletter Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde
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Datum: Samstag, 23. Mai 2026 Ausgabe: 22/2026

Pfingstsonntag

Kernaussage: Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes. Kräftig wie Feuer oder Wind wird er dargestellt. Erfüllt vom heiligen Geist fingen die Jünger an zu predigen „in andern Sprachen, wie der Geist ihnen zu reden eingab“. Pfingsten – das ist der Geburtstag der Kirche.

Wochenspruch

Es soll nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch meinen Geist geschehen, spricht der HERR Zebaoth.
Sacharja 4,6b

Niksen erlaubt: Warum Nichtstun kein Zeitverlust ist

Ich komme vor lauter Mails und Kleinkram mal wieder zu nix“, klagt eine Freundin. Und schiebt hinterher: „Also nicht zu dem, was ich eigentlich tun müsste.“ Auf meine Frage, wann sie das letzte Mal wirklich nichts getan hat, muss sie lange überlegen.

So ähnlich geht es vielen Menschen. Die Fülle der Aufgaben im Alltag (wie auch immer der aussehen mag) ist oft sehr dicht und durch die nahezu ständige Erreichbarkeit kommen immer noch mehr Kommunikationsanfragen dazu. Viele Menschen wissen kaum noch, wann sie wirklich mal einen Tag lang nichts gemacht haben. Was heißt das eigentlich? Darf man dann tatsächlich nichts tun? Also noch nicht mal spazieren gehen oder ein Buch lesen?

Denn: auch das sind ja Tätigkeiten, wenn auch eher entspannende. Und mit Blick auf diese Feststellung ertappe ich mich bei der Frage, ob ich es überhaupt aushalten würde, einen Tag lang wirklich nichts zu tun? Allein die Vorstellung fällt mir schwer. Vielleicht geht ja doch ein Spaziergang? Einer über halbwegs bekannte Wege, bei dem ich den Blick und die Gedanken schweifen lassen kann?

Ein bisschen erinnert mich die Fragestellung, was nichtstun eigentlich ist, an einen Sketch von Loriot, in dem ein Mann in seinem Sessel sitzt und von seiner Frau gefragt wird, was er gerade tut. Als er wahrheitsgemäß mit „Nichts“ antwortet, fragt sie sicherheitshalber nach, bis sie ihm schließlich einen Vortrag darüber hält, dass es ja quasi nicht gehe, einfach „nichts“ zu tun. Während er einfach nur seine Ruhe wollte. Eigentlich ein legitimes Anliegen, das nur schon vor 50 Jahren völlig unterschätzt wurde.

Im Niederländischen gibt es das Wort „niksen“. Es beschreibt das „Nichtstun“, den „Müßiggang“. Und allein diese Vokabel habe ich schon lange nicht mehr gehört. Mit Muße Zeit mit Dingen verbringen, die mich nicht anstrengen und die auf keiner to-do-Liste stehen. Der Forschung zufolge ist „niksen“ auch für das Gehirn sehr wichtig, das so überhaupt erst mit Lernprozessen, dem Verarbeiten von Erinnerungen und Gefühlen hinterherkommt.

Gott hat der biblischen Überlieferung zufolge am siebten Tag der Schöpfung eine Pause gemacht und uns damit nicht nur die Erde mit allem, was darauf ist, geschenkt, sondern auch einen Ruhetag. Gott erwartet nicht, dass wir uns ohne Pause abrackern, sondern gönnt uns vielmehr einen Tag des Müßiggangs, des niksens. Oft helfen solche Ruhetage schon, um wieder klarer zu sehen und wenigstens für einen Moment aus allem Stress herauszukommen. Insofern: Gönnen Sie sich doch mal einen Tag oder einen Moment des „niksens“. Das lange Pfingstwochenende bietet sich dafür ja durchaus an.
Pfarrerin Sara Schäfer

Pfingstmontag gemeinsam feiern

Am Pfingstmontag laden die Gemeinden im Kooperationsraum Mitte herzlich zu einem gemeinsamen Gottesdienst ein. In diesem Jahr feiern wir in Mettmann. Der Gottesdienst beginnt am Montag, 25. Mai 2026, um 11 Uhr an der Evangelischen Kirche an der Freiheitstraße, Kirchplatz, Freiheitstraße 19 in 40822 Mettmann. Gestaltet wird der Gottesdienst von Diakon Karsten Thies.
Bei gutem Wetter feiern wir draußen vor der Kirche. Sollte das Wetter nicht mitspielen, findet der Gottesdienst in der Kirche statt. Wer draußen mitfeiern möchte, sollte am besten ein Sitzkissen für die Freitreppe mitbringen. Das macht das Sitzen deutlich angenehmer.
Pfingsten lebt von Gemeinschaft, Begegnung und neuen Impulsen. Vielleicht ist genau das eine gute Gelegenheit, einmal über die eigene Gemeinde hinaus gemeinsam Kirche zu erleben.

Kinderkirche - Jetzt anmelden

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Kirche Kunterbunt erleben
Was passiert, wenn Kirche bunt, lebendig und voller Ideen wird? Am Sonntag, 5. Juli, laden wir Familien mit Kindern von 5 bis 12 Jahren herzlich zu „Kirche Kunterbunt erleben“ ein.
Von 14 bis 17 Uhr gibt es in Heilig Geist an der Brechtstraße Aktiv-Stationen zum Spielen, Kreativsein und Experimentieren. Damit besser geplant werden kann, wird um Anmeldung bis zum 22. Juni gebeten: heidi.bauer@erzbistum-koeln.de

Lieblingsrezepte

Grafik im warmen Küchenstil mit hellen Holz- und Cremetönen. Links oben das Logo der Evangelischen Kirchengemeinde Hochdahl. Große blaue Überschrift „Lieblingsrezepte aus dem Presbyterium“. Auf einem Holztisch liegen ein Kochlöffel, Geschirrtuch, Schüsseln und ein geöffnetes Notizbuch mit handschriftlichem Text und kleinen Herzsymbolen. Im Hintergrund stehen Küchenutensilien und eine grüne Pflanze. Die Gestaltung wirkt freundlich, gemütlich und persönlich und lädt dazu ein, Rezepte aus der Gemeinde zu entdecken.
🍰 Lieblingsrezepte aus dem Presbyterium
Beim Jubiläumsfest zu „100 Jahre Kirchengemeinde Hochdahl“ wurde nicht nur gefeiert, sondern auch gekocht, gebacken und natürlich probiert. Mitglieder des Presbyteriums haben ihre persönlichen Lieblingsrezepte geteilt. Vom Rhabarber-Zimtknoten bis zum Zwiebelkuchen, von Tiramisu bis Rosenkohl Asia-Style. Jetzt gibt es die Rezeptesammlung auch auf unserer Homepage. Mit vielen persönlichen Geschichten und Rezepten zum Nachkochen, Backen und Weitergeben.

🚲 Stadtradeln 2026 – mach mit!

Seit 17. Mai bis 6. Juni radeln wir gemeinsam als Team „Evangelische Kirchengemeinden" für Erkrath und nachhaltige Mobilität. Ob zur Arbeit, zum Einkauf oder einfach eine Runde zwischendurch – jeder Kilometer zählt!

Einladung zum Friedensgebet

Wir beten für Frieden
Frieden ist wichtiger denn je! ️ Jeden Samstag um 12 Uhr laden die Ev. und Kath. Kirchengemeinden Hochdahl zum ökumenischen Friedensgebet vor dem Haus der Kirchen (Hochdahler Markt 9) ein. Gemeinsam beten wir für Frieden in der Welt.
Gottesdienste
24. Mai - Pfingstsonntag
11 Uhr Uhr - Paul-Schneider-Haus - Familiengottesdienst - Pfarrer Gabriel Schäfer

25. Mai - Pfingstmontag
11 Uhr Uhr - Freiheistraße Mettmann - Gottesdienst - Diakon Karsten Thies

31. Mai
11 Uhr - Neanderkirche - Gottesdienst Extra - Pfarrer i.R. Volker Horlitz
11 Uhr Uhr - Paul-Schneider-Haus - Kindergottesdienst mit Mittagessen: Die zehn Gebote

Was sonst noch wichtig ist

Bibelkurs: Wie wird man Christ?

Wie wird man eigentlich Christ? Darüber spricht Pfarrer i. R. Ludwin Seiwert am Montag, 1. Juni, um 20 Uhr in der katholischen Kirche Heilig Geist. Im Mittelpunkt steht der Apostel Paulus. Zunächst verfolgte er die Christen mit großem Eifer. Erst das Erlebnis vor Damaskus veränderte sein Leben grundlegend. Doch interessant ist: Christ wurde Paulus nicht allein durch diese persönliche Erfahrung. Entscheidend war auch die Begegnung mit Hananias, der ihn aufnahm, begleitete und taufte.

Der Abend geht der Frage nach, wie Menschen damals Christen wurden und was das heute bedeuten kann. Ein spannender Bibelabend für alle, die Fragen an den Glauben haben oder biblische Geschichten neu entdecken möchten.

Segensworte

Medien

Rheinische Post

Freundeskreis für Flüchtlinge muss umziehen

Netzfunde

AfD räumt auf - und die Kirche?

Die AfD eröffnet Dorfkneipen, räumt Stadtteile auf und nutzt laut Jascha Rohr eine "brandgefährliche" Strategie, die schon die Nationalsozialisten anwandten. Was läuft schief in unserer Demokratie und warum schaut die Kirche oft nur tatenlos zu? Ein Gespräch mit dem Unternehmer, Philosophen und Oldenburger Oberbürgermeister-Kandidaten über frustrierte Bürger und unpolitische Gemeindehäuser.


Pfingsten: Der Geburtstag der Kirche

Mit Pfingsten verbinden viele Menschen etwas Angenehmes: Es ist der Feiertag, an dem auch noch der Montag frei ist. In der evangelischen Kirche ist Pfingsten ein hohes Fest: das Fest des Heiligen Geists. Gott begegnet den Menschen in seiner Dreieinigkeit: als Vater, Sohn und Heiliger Geist. Der Heilige Geist vermittelt die Kraft Gottes. Doch was genau feiern wir eigentlich an Pfingsten? Und welche tiefere Bedeutung hat dieser Tag für Christinnen und Christen? Alle Infos dazu gibt es auf sinnundsegen.de
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