Musik gehört zu Weihnachten

Foto: Lotz

Wenn ich an Weihnachten denke, dann erinnere ich mich zunächst an die Zeit des Advents, mit Plätzchen- und Bratapfelgeruch, mit schön geschmückten Häusern und Straßen. Altbekannte und vertraute Lieder erklingen wieder in dieser Zeit. Bis hin zum Weihnachtsabend wird alles vorbereitet, um die Feiertage mit einem Gottesdienst beginnend, ruhig und besinnlich mit der Familie begehen zu können.

Weihnachten ist in der Gegenwart aber geprägt von schillerndem Lichterglanz und reichlich Konsumgütern. Das Fest der Liebe erscheint mir häufig nur noch als Fest des Konsums, im absurden Ausmaß. Schon Monate vorher springen uns weihnachtliche Werbeanzeigen ins Auge und suggerieren uns, was wir noch nicht haben, aber unbedingt brauchen, unzählige Adventskalender konkurrieren um die Gunst des Käufers und bereits im September sind in den Supermarktregalen die ersten Weihnachtskekse zu finden.

Für mich ist das die Erinnerung, mit der Arbeit am musikalischen Rahmenprogramm der Gottesdienste zu beginnen. Denn zum Gelingen, zur festlichen Gestaltung der Feiertagsgottesdienste bedarf es einer guten Vorbereitung. Hier dürfen wir uns auf die Ankunft Jesu freuen. Hier geht es nicht um Konsum, sondern um Tradition. Hier dürfen wir das Fest der Liebe in seinem Ursprung erleben, an der Krippe, mit der Weihnachtsgeschichte und Weihnachtsmusik.

✏ Christiane Morys

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