Evangelisch Online -

Der Newsletter Ihrer Evangelischen Kirchengemeinde
Logo_Kirchengemeinde_72dpi_web
Datum: Samstag, 10. Februar 2024 Ausgabe: 7/2024

Estomihi

Kernaussage: Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem: Am Sonntag vor der Passionszeit bestimmen die Leidensankündigung Jesu und der Ruf in die Nachfolge das Thema. Beides ist eingebettet in das Hohelied der Liebe aus dem 1. Korintherbrief. Das Leiden Jesu ist ein Leiden aus Liebe.

Wochenspruch

Neues aus dem Kindergottesdienst

Am Sonntag haben wir uns damit beschäftigt, wie die Israeliten die Stadt Jericho eingenommen haben. Nachdem Mose gestorben war, hat Gott Josua damit beauftragt, das Volk der Israeliten ins gelobte Land zu führen. Die erste Stadt, die dazu erobert werden musste, war Jericho. Josua schickte zwei Kundschafter aus, um zu erkunden, wie die Stadt am besten eingenommen werden könnte.

Presbyterium - Februar 2024

Presbyterium - Februar 2024
In der Februarsitzung beschäftigte sich das Presbyterium unter anderem mit folgenden Themen: Gottesdienstangebote - Tauffest - Aus Mitarbeitenden-Danketag wird Ehrenamtsdank - Demonstration gegen Rechtsextremismus - Workshop zum Thema „Lesen im Gottesdienst“ für Presbyterinnen und Presbyter - Kirchenmusik - Gemeindekonzeption - Zusammenarbeit im Kooperationsraum

Ökumenischer Wochenimpuls

Pfarrer Gabriel Schäfer
mit Pfarrer Gabriel Schäfer

Es ist ein alter Brauch am Rhein

Es ist ein alter Brauch am Rhein, einmal im Jahr vergnügt zu sein.
Denn Freude braucht es immer mal – nicht nur aus Anlass „Karneval“.
Ohn‘ Freud nämlich gäb‘s nur noch Driss, was allzu oft der Fall auch ist.

Es ist ein alter Brauch am Rhein, vergnügt, erlöst, befreit zu sein!
So sollen wir sein als Christenleut, worüber sich der Heiland freut:
So hat er’s schließlich auch getan auf seiner irdisch‘ Lebensbahn!

Denn Jesus kannte Spaß und Freude, feierte, grüßte wildfremde Leute,
und wusste dabei trotz göttlichen Segen die Finger in manche Wunden zu legen.

Er sparte, wo nötig, nicht kritische Worte, klopfte an manch verschlossene Herzenspforte,
lud Menschen zu Gottes Festtafel ein und ließ die Kinder ein Segen sein.

Wie gern‘ würde ich da heute mal hören, was Jesus in Deutschland heut würde stören?
Ich kann mir nicht denken, des bin ich gewiss, dass er mit allem bei uns zufrieden ist!
Ich muss nicht erst ins Ausland schauen und Elend und Krieg als Beispiel aufbauen:
Denn von Hass, Rassismus, Homophobie, Kinderarmut und manch Dystopie;
von Menschen, die träumen von Remigration und einer Nächstenlieb‘-freien Nation,
wüsst‘ der Herr Jesus ein Liedchen zu singen, bis unerträglich die Ohren uns klingeln!

Ein Blick in die Bibel tät hier vielleicht gut, als Quelle und Richtschnur für Lebensmut.
Denn dort lesen wir ganz viel von den Sachen, die Menschen auch heut Schmerz und Freude machen: Die Bibel kennt‘s Feiern, die Heiterkeit, so wie wir es pflegen in närrischer Zeit und weiß doch um Gesellschaftskritik, wo es unsern Gott und Heiland zwickt.

Von Liebe sprach Jesus recht gerne und viel, für ihn gehörte das zum Kalkül:
Er wollte so vor den Menschen nicht schweigen sondern die Sinnhaftigkeit von Liebe zeigen,
die alles verbindet im Himmel, auf Erden, was war und was ist und in Zukunft soll werden.

„Wie Gott mich liebt, so liebe ich dich“, sprach Jesus JEDEM ins Gesicht.
„Wenn du so liebst, wie ich es getan, bist du unterwegs auf Gottes Bahn.
Denn Liebe schafft Freude – übers Herze hinaus, ergreift deinen Nächsten und mit ihm sein Haus. Drum liebt euch und seid füreinander da, wie ich es im Leben für euch immer war.“

Das alles fordert täglich viel Liebe, damit es nicht knirscht im Alltagsgetriebe,
damit es nicht unsre Gesellschaft entzweit und schlussendlich Gottes Schöpfung entweiht:
Denn Gott schuf die Vielfalt der Menschen all‘ und wollte sie nicht nur im Karneval!

Pfarrer Gabriel Schäfer

Gemeindegruß - Frühjahr 2024

Frühjahrsausgabe 2024
Die Frühjahrsausgabe des Gemeindegrußes ist online. Die Druckausgabe wird Ende Februar verteilt.

Tauffest im Neanderbad

Einladung Tauffest
Was ist eigentlich ein Tauffest? Ein Tauffest ist ein großer Taufgottesdienst. Zu dem Gottesdienst gehören Lieder, Gebete und eine kleine Auslegung dazu, was die Taufe bedeutet. Zentral sind aber die – hoffentlich vielen – Taufen in der Mitte des Gottesdienstes. Mit dem Neanderbad haben wir einen besonderen Ort gefunden, wo uns viele Möglichkeiten zur Taufe offen stehen und durch das …

Jubelkonfirmation im Paul-Schneider-Haus

Jubelkonfirmation im Paul-Schneider-Haus
Am 28. April feiern wir um 11 Uhr im Paul-Schneider-Haus die Jubelkonfirmation mit anschließendem Zusammensein. Alle, die in diesem Jahr ihre Silber- (25 Jahre), Gold- (50 Jahre) oder eine weitere Jubelkonfirmation feiern, sind mit ihren Familien zu diesem Gottesdienst eingeladen. Vielleicht kennen Sie selbst aber auch jemanden, der diesen Jubiläumsjahrgängen angehört, dann können Sie auch gerne …

Familienfreizeit im Mai 2024

Familienfreizeit im Mai 2024
Die nächste Familienfreizeit führt uns im Mai nach Daun in der Eifel.

Macht die moderne Medizin den Menschen zum Schöpfer seiner selbst?

Mit den Fortschritten in der Medizin und in der Gentechnologie haben sich die Aussichten verbessert, selbst bisher als unheilbar geltende Krankheiten besiegen zu können. Gleichzeitig wird im Falle von immer noch unheilbaren Krankheiten der Ruf nach aktiver Sterbehilfe laut. Darüber hinaus gewinnt der Mensch zunehmend die Möglichkeit, Kinder zu zeugen, auch wo dies aus medizinischen Gründen bisher nicht möglich war. Wird der Mensch auf diesem Weg zum Schöpfer seiner selbst? Bedeutet der Griff nach dem „Baum des Lebens“, dass alles Machbare auch erlaubt und ethisch vertretbar ist? Der Meinungsstreit, der zu diesen existentiellen Fragen in den Fachwissenschaften und in der Öffentlichkeit ausgetragen wird, verlangt nach Orientierungen. Auf Einladung des Ökumenischen Bildungswerks Hochdahl wird sich Privatdozent Dr. Matthis Krischel, der an der Uni Düsseldorf zur Geschichte und Ethik der Medizin forscht, mit diesem Thema auseinandersetzen und Stellung beziehen.

Wochenausklang

Leon Erdelmann musiziert um 19 Uhr im Paul-Schneider-Haus am Flügel und an der Orgel Werke von Händel, Satie, Couperin, Zipoli und Mozart, hier seine große Wiener Sonatine Nr. 1 in C-Dur, KV 439b. Ökumene für Sinn und Seele!
Gottesdienste

11. Februar 2024
11 Uhr - Neanderkirche - Pfarrerin Laura Kadur

18. Februar 2024
11 Uhr - Sandheide - Gottesdienst - Pfarrerin Laura Kadur
11 Uhr - Paul-Schneider-Haus - Kindergottesdienst - Thema: Jericho - anschließend Mittagessen

Was sonst noch wichtig ist

Kundgebung gegen Rechtsextremismus

Das Presbyterium beschloss einstimmig, die Kundgebung gegen Rechtsextremismus am Samstag, den 17.02.2024 zu unterstützen; das Friedensgebet vor dem Haus der Kirchen soll an diesem Tag nicht stattfinden. Geplanter Beginn der Demonstration ist um 11 Uhr auf dem Europaplatz.

Segensworte

Medien

Erkrath.Jetzt

Blumen für das Franziskus Hospiz in Trills
Leben mit Demenz

Lokal-Anzeiger-Erkrath

Steffi Neu liest aus „Meine Mutmacher“

Netzfunde

So jeck feiert die Kirche im Rheinland

Christ:innen können Karneval. Vor allem im Rheinland gibt es zahlreiche Kirchenvertreter:innen und Gläubige, die sich in das närrische Treiben stürzen. Wir haben einige Höhepunkte für Sie zusammengetragen. Helau und Alaaf!

Religionsunterricht, besser als sein Ruf

Weder langweilig noch spießig: Im Religionsunterricht können Schülerinnen und Schüler über persönliche und emotionale Themen sprechen. Ein Grund dafür, dass das vielfach totgesagte Schulfach noch immer zeitgemäß ist.
Den Newsletter erhalten zurzeit 400 Leser.

Viel Freude beim Lesen wünscht Ihnen
Ihre Evangelische Kirchengemeinde Hochdahl
facebook instagram youtube custom website 
Email Marketing Powered by MailPoet