Eine Art Tagbuch IV

Notizen, Gedankensplitter, Begegnungen und Ermutigungen aus nun mehr 2 Monaten Ausnahmezustand

Ostern 2020:
Bei Spaziergängen mit meinen Familienmitgliedern entdecke ich neue Wege und Pfade, die wir noch kaum gegangen sind. Wir sehen schöne Sonnenuntergänge und den Supervollmond, betrachten den Sternenhimmel und beobachten Fledermäuse.

Am Ostersamstag machen wir uns Abends auf den Weg um die Osterkerzen abzuholen. Auf dem Rückweg bringen meine Söhne die Kerze brennend bis nach Hause und ich verschenke noch eine Kerze an eine Nachbarin. Ein kleiner Lichtblick in dieser etwas verdunkelten Zeit.

Am Ostersonntag wollen wir, da ja kein Besuch kommt und keiner von uns Dienst hat, endlich einen Rundweg in Solingen erkunden. Pünktlich um halb zehn zum überwältigenden Glockengeläut starten wir an der Martin-Luther-Kirche. Hier in der Nähe haben meine Urgroßeltern eine Zeitlang gewohnt. Ich fühle mich durch das Geläut der Glocken sehr angerührt und mit meinen Vorfahren verbunden, die vielleicht hier zum Gottesdienst gegangen sind. Noch nicht besonders oft habe ich mich so in die Vergangenheit versetzt gefühlt. Und der Weg durch die beiden Solinger Bachtäler war ein richtig schöner Osterspaziergang.

Lassen Sie sich berühren ohne Angst vor Sentimentalitäten zu haben.

Ihre Pastorin Lieselotte Rönsch

PS: Von der Osternacht klingt noch nach der Choral:

Christ ist erstanden von der Marter alle,

Des woll’n wir alle froh sein
Christ will unser Trost sein

Kyrieleis

Wär’ er nicht erstanden so wär’ die Welt vergangen,

Seit das er erstanden ist,
so loben wir den Vater Jesu’ Christ

Kyrieleis

Halleluja

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