Jüdisches Leben und Selbstverständnis in Deutschland

Ein permanenter Ausnahmezustand?

Nach der jüngsten Häufung von Übergriffen auf Juden in Deutschland ist von einer neuen Welle des Antisemitismus die Rede. Aber was wissen wir eigentlich über das religiöse, soziale und kulturelle Leben der Juden in der deutschen Diaspora, über die Herausforderungen, vor denen auch die Vermittlung des jüdischen Glaubens angesichts der zunehmenden Säkularisierung steht? Und wie können Juden ihre Identität in einer Gesellschaft behaupten, in der sie wiederkehrenden Anfeindungen ausgesetzt sind? Die Antworten, die der Kölner Rabbiner darauf geben wird, sind Anregungen zum Nachdenken und für den Dialog.

Rabbiner Jechiel Brukner (*1957), Rabbiner der Synagogengemeinde in Köln, ist in Zürich geboren und aufgewachsen. Nach dem Talmud- und Pädagogikstudium an einer jüdischen Hochschule in der Schweiz unterrichtete er an einem Gymnasium in Zürich, bevor er nach Israel ging. Dort setzte er sein Studium fort, wurde zum Rabbiner ordiniert und leitete später eine Talmud-Schule. Vor seiner Berufung nach Köln hat er in München gelebt und dort das Jüdische Bildungs- und Kulturzentrum aufgebaut.

16. Januar – 20 Uhr – Gemeindehaus Sandheide

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